Metall­frei­er Zahn­ersatz aus Keramik

 

Natür­lich-schö­ne, kör­per­ver­träg­li­che Kro­nen und Brü­cken aus Vollkeramik

Metall­frei­er Zahn­ersatz, genau­er gesagt voll­ke­ra­mi­sche Kro­nen und Brü­cken, sind aus der moder­nen Pro­the­tik nicht mehr weg­zu­den­ken. Frü­her muss­ten Pati­en­ten, die sich für voll­ke­ra­mi­sche Ver­sor­gun­gen ent­schie­den, Abstri­che an die Sta­bi­li­tät und Halt­bar­keit Ihres Zahn­ersat­zes machen. Heu­te zum Ein­satz kom­men­den Werk­stof­fe für Kera­mik-Zahn­ersatz sind so fest und elas­tisch, dass Zahn­ärz­te sie sogar im Sei­ten­zahn­be­reich ein­set­zen können.

Wel­chen Unter­schied gibt es zwi­schen Metall-Kera­mik-Kro­nen und Keramikkronen

Metall-Kera­mik-Kro­nen gel­ten als Stand­ver­sor­gung bei Kro­nen und Brü­cken. Sie bestehen aus Metall­ge­rüs­ten aus Edel­stahl oder Metall-Legie­run­gen, die mit spe­zi­el­len Ver­blend­ke­ra­mi­ken teil- oder voll­ver­blen­det wer­den. Metall­kro­nen gel­ten als robust und wer­den daher in man­chen Zahn­arzt­pra­xen immer noch bevorzugt.

Bei Kera­mik­kro­nen und Kera­mik­brü­cken besteht auch das Gerüst aus Kera­mik. Dank moder­ner Werk­stof­fe wie Zir­kon lässt sich heu­te bei Kera­mik-Zahn­ersatz eine Sta­bi­li­tät errei­chen, die der von Metall-Kera­mik-Kro­nen in nichts nach­steht. Wel­che Ver­sor­gung für Sie infra­ge kom­men, tei­len wir Ihnen ger­ne nach einer Unter­su­chung mit.

Trans­pa­ren­te und fai­re Beratung

Wir, Team um Zahn­arzt Dr. med. dent. Jens Häcker in Asperg, stel­len Ihr Lächeln bei Zahn­de­fek­ten oder Zahn­ver­lus­ten wie­der so her, als hät­te es den Zahn­de­fekt oder Zahn­ver­lust nie gege­ben. Dabei haben wir für jeden Geld­beu­tel die pas­sen­de Lösung. Auch die Finan­zie­rung von Zahn­ersatz zu güns­ti­gen Kon­di­tio­nen ist bei uns möglich.

Im Fol­gen­den kön­nen Sie sich über die ver­schie­de­nen Optio­nen metall­frei­en Zahn­ersat­zes infor­mie­ren. Ger­ne bera­ten wir Sie auch per­sön­lich in unse­rer Zahnarztpraxis.

 

Background_Weisheitszahn_Spezialist

Was ist metall­frei­er Zahnersatz?

Unter den Ober­griff „metall­frei­er Zahn­ersatz“ fal­len insbesondere

  • Voll­ke­ra­mik­kro­nen zur Restau­rie­rung grö­ße­rer Zahndefekte,
  • Zahn­brü­cken aus Kera­mik zum Aus­gleich von Zahnverlust,
  • Veneers zur Restau­ra­ti­on klei­ne­rer Zahn­de­fek­ten und Ver­fär­bun­gen im Front­zahn­be­reich, und
  • Kera­mik­im­plan­ta­te (eher sel­ten verwendet)

Die Gemein­sam­keit der genann­ten Ver­sor­gun­gen besteht in der Ver­wen­dung von ver­schie­de­nen Kera­mi­ken unter­schied­li­cher Zusam­men­set­zun­gen, Eigen­schaf­ten und Herstellungsweisen.

Selbst ein Spe­zia­list kann hoch­wer­tig gefer­tig­te Voll­ke­ra­mik­kro­nen nicht von natür­li­chen, gesun­den Zäh­nen unter­schei­den. Zu ihrer Fer­ti­gung ste­hen ver­schie­de­ne Kera­mi­ken zur Ver­fü­gung, wel­che in einem auf­wen­di­gen Her­stel­lungs­ver­fah­ren indi­vi­du­ell an die natür­li­chen Zäh­ne des Pati­en­ten ange­gli­chen werden.

Wel­che Vor­tei­le hat Keramik-Zahnersatz?

Die Vor­tei­le von metall­frei­em Zahn­ersatz rein aus Kera­mik sind viel­fäl­tig und bei Wei­tem nicht nur ästhe­ti­scher Natur.

Form­voll­ende­te Ästhe­tik: Voll­ke­ra­mik ist so schön wie eine Per­le
Zahn­ersatz aus Voll­ke­ra­mik hat einen ähn­li­chen Licht­bre­chungs­in­dex wie natür­li­cher Zahn­schmelz. Dadurch erhal­ten Kera­mik­kro­nen, Kera­mik­brü­cken, Kera­mik­in­lays und Veneers ihr trans­lu­zen­tes Schil­lern, das ein wenig an das Perl­mutt von Zucht­per­len erinnert.

Metall-Zahn­ersatz hat die­se Eigen­schaf­ten nicht, auch wenn es sich um eine Metall-Kera­mik-Kro­ne han­delt, also eine Zahn­kro­ne mit Metall­ge­rüst, die mit einer hoch­wer­ti­gen Kera­mik ver­blen­det ist. Durch die dunk­le Far­be des Metalls wirkt die Zahn­kro­ne trotz Kera­mik­ver­blen­dung homo­ge­ner und viel licht­un­durch­läs­si­ger als rei­ne Keramikkronen.

Indi­vi­du­el­le Anpassung

Kera­mik-Restau­ra­tio­nen bestehen zu 100 % aus zahn­far­be­nen Mate­ria­li­en und glie­dern sich daher per­fekt in Ihre Zahn­rei­he ein. So kön­nen etwa Kro­nen­ge­rüs­te aus Zir­kon zusätz­lich mit anspre­chen­den, hoch­wer­ti­gen Ver­blend­ke­ra­mi­ken ver­blen­det wer­den. Die Ver­blend­far­be lässt sich indi­vi­du­ell an Ihre natür­li­che Zahn­far­be anpas­sen, wodurch die Zahn­kro­ne prak­tisch nicht mehr von den gesun­den Zäh­nen zu unter­schei­den ist. Auch der für das Ein­kle­ben der Kro­ne benö­tig­te Zement kann farb­lich ange­gli­chen wer­den. Die Mög­lich­keit der per­fek­ten Farb­an­pas­sung gilt selbst­ver­ständ­lich auch für voll­ke­ra­mi­sche Brü­cken und Veeners.

Die­se Eigen­schaf­ten und Mög­lich­kei­ten machen Hoch­leis­tungs­ke­ra­mi­ken zu einem per­fek­ten Zahn­ersatz­ma­te­ri­al für den Front­zahn­be­reich, wo man den Unter­schied am deut­lichs­ten sieht.

Kei­ne dunk­len Kronenränder

Mit zuneh­men­dem Alter oder auch bei Par­odon­ta­l­er­kran­kun­gen zieht sich das Zahn­fleisch zurück und legt die Zahn­häl­se frei. Dies kann dazu füh­ren, dass bei Zahn­kro­nen mit Metall­ge­rüst spä­ter die metal­li­sche Unter­struk­tur sicht­bar wird, wodurch sie unschön als Zahn­ersatz auf­fal­len. Dies ist bei Voll­ke­ra­mik­kro­nen nicht der Fall.

Scho­nung der Zahn­sub­stanz bei voll­ke­ra­mi­schen Kronen

Um Metall­kro­nen im Front­zahn­be­reich ein natür­li­che­res Aus­se­hen zu ver­lei­hen, ist es not­wen­dig, mehr Schich­ten der Ver­blend­ke­ra­mik auf­zu­tra­gen als dies bei Kera­mik­ge­rüs­ten not­wen­dig wäre. Damit die pro­the­ti­sche Ver­sor­gung am Ende nicht zu wuch­tig wird, muss der Zahn­arzt den Zahn, der die Kro­ne auf­neh­men soll, stark beschlei­fen. Bei Voll­ke­ra­mik­kro­nen hat das Kro­nen­ge­rüst aus Zir­kon bereits eine natür­lich aus­se­hen­de Far­be, sodass weni­ger Por­zel­lan­schich­ten erfor­der­lich sind, um die gewünsch­te natür­li­che Aus­strah­lung zu erreichen.

Unemp­find­lich gegen­über Flecken

Metall­freie Kro­nen, Brü­cken, Inlays, Onlays und Veneers ver­fär­ben nicht so leicht wie natür­li­cher Zahnschmelz.

Bio­kom­pa­ti­bel und hypoallergen

Vie­le Zahn­ärz­te, so auch wir, set­zen auf Zir­kon, weil es bio­kom­pa­ti­bel, das heißt beson­ders kör­per­ver­träg­lich ist. Es ist unwahr­schein­lich, dass unse­re Pati­en­ten auf die­ses Mate­ri­al all­er­gisch reagieren.

Kom­for­ta­bel

Kera­mik­kro­nen sind sehr pass­ge­nau, wes­halb der Pati­ent sie von Anfang an kaum spürt. Sie sind auch des­halb kom­for­ta­bel, weil Kera­mik anders als Metall nicht lei­tet. Das ist beson­ders für Pati­en­ten mit emp­find­li­chen Zäh­nen und einer erhöh­ten Kalt-Heiß-Emp­find­lich­keit von Bedeutung

 

Hat Zahn­ersatz aus Kera­mik auch Nachteile?

Der ein­zi­ge Nach­teil besteht in den höhe­ren Kos­ten, denn soviel Per­fek­ti­on in Sachen Ver­träg­lich­keit, Sta­bi­li­tät und Ästhe­tik hat ihren Preis. Die lan­ge Halt­bar­keit von Kera­mik-Kro­nen rela­ti­vie­ren lang­fris­tig jedoch die dem Pati­en­ten ent­ste­hen­den Zusatz­kos­ten. Außer­dem kön­nen Pati­en­ten zwi­schen ver­schie­de­nen Vari­an­ten kera­mi­scher Ver­sor­gun­gen wäh­len, die unter­schied­lich viel kosten.

Ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten für jeden Geldbeutel

 

Sta­bi­les Zir­kon und hoch­wer­ti­ge Ver­blend­ke­ra­mi­ken: die bes­te Lösung

Zir­kon­kro­nen wer­den aus Zir­ko­ni­um­di­oxid (auch Zir­kon oder Zir­kon­oxid) gefer­tigt, einem Mate­ri­al in Pul­ver­form, das aus gewa­sche­nem und gerei­nig­tem Sili­katsand (Zir­ko­ni­um­si­li­cat) her­ge­stellt wird.  Durch Erhit­zen unter hohem Druck ent­steht eine fes­te, abrieb­fes­te und belast­ba­re Kera­mik, die nahe­zu unver­wüst­lich ist. Zahn­kro­nen und Ein­la­ge­fül­lun­gen aus Zir­kon wer­den im CAD-/CAM-Ver­fah­ren aus einem fes­ten Zir­kon­block gefräst und anschlie­ßend durch eine spe­zi­el­le Ver­blend­ke­ra­mik farb­lich an die Zäh­ne des Pati­en­ten ange­gli­chen. Die­se ver­leiht Zir­kon­kro­nen ihr natür­lich-schö­nes Aussehen.

Vor­tei­le der Zirkonoxid-Zahnkrone

Die Vor­tei­le von Kera­mik-Kro­nen und all­ge­mein wur­den bereits genannt. Zusätz­lich punk­ten Zir­kon­oxid-Zahn­kro­nen durch die fol­gen­den Eigenschaften:

Sta­bi­li­tät
Einer der größ­ten Vor­tei­le von Zir­kon­oxid ist sei­ne Fes­tig­keit und Halt­bar­keit. Dies macht Zir­kon­kro­nen zu einer per­fek­ten Alter­na­ti­ve zu Metall­kro­nen, da auch sie einer hohen Kau­druck-Belas­tung standhalten.

Lang­le­big­keit
Mono­li­thi­sche Zir­kon­oxid­kro­nen hal­ten bei guter Mund­hy­gie­ne min­des­tens genau­so lan­ge wie Metall­kro­nen, das heißt 15 Jah­re und länger.

Nach­tei­le von Zirkonkronen

Wie jede pro­the­ti­sche Ver­sor­gung birgt auch die Ver­wen­dung einer Zir­kon­oxid­kro­ne poten­zi­el­le Nach­tei­le. Anders als natür­li­cher Zahn­schmelz ist Zir­kon­oxid nicht durch­schei­nend, wes­halb Sie ohne zusätz­li­che Ver­blen­dung nicht voll­kom­men natür­lich aus­se­hen. Wäh­rend dies im Backen­zahn­be­reich eher unpro­ble­ma­tisch ist, emp­fiehlt es sich, Zir­kon-Kro­nen im Front­zahn­be­reich auf jeden Fall mit einer licht­durch­läs­si­gen Ver­blend-Kera­mik zu verblenden.

Press­ke­ra­mik: die güns­ti­ge Vari­an­te für Einzelkronen

Press­ke­ra­mik als Mate­ri­al für das Kro­nen­ge­rüst ist güns­ti­ger als Zir­kon. Gerüs­te aus Press­ke­ra­mik wer­den auf Basis eines Abdrucks von dem zuvor beschlif­fe­nen Zahn gefer­tigt. Der Abdruck bil­det die Basis für die Her­stel­lung einer Press­form, in die zäh­flüs­si­ge Kera­mik unter gro­ßer Hit­ze gepresst und anschlie­ßend gebrannt wird. Zuletzt wird das Gerüst ein­ge­färbt oder auf Wunsch mit einer Ver­blend­ke­ra­mik ver­blen­det und einer Glanz­schicht versehen.

Vor­tei­le Presskeramik
  • Preis­güns­ti­ger als Fräs­ke­ra­mik (Zir­kon)
  • Licht­durch­läs­sig und daher ästhetisch
  • Kann mit Zir­kon­oxid ver­stärkt werden
Nach­teil von Presskeramik
  • Weni­ger belastbar
  • Bruch­an­fäl­li­ger
  • Nur für Zahn­kro­nen im Front­zahn­be­reich, nicht aber für Zahn­brü­cken geeignet

Was kos­ten Keramikkronen

Durch­schnitt­lich belau­fen sich bei Voll­ke­ra­mik­kro­nen die Mehr­kos­ten für den Pati­en­ten auf etwa durch­schnitt­lich 500,00 bis 800,00 Euro pro Kro­ne. Die­se erge­ben sich einer­seits aus den höhe­ren Mate­ri­al­kos­ten, ande­rer­seits aus dem ver­gleichs­wei­se auf­wen­di­gen, hand­werk­li­chen Fer­ti­gungs­ver­fah­ren im Den­tal­la­bor. Die Kro­nen­ver­blen­dung wird in meh­re­ren Schich­ten auf­ge­tra­gen, und jede ein­zel­ne Schicht muss sorg­fäl­tig gebrannt wer­den. Damit ein mög­lichst per­fek­tes Ergeb­nis erreicht wer­den kann, sind oft­mals meh­re­re Zahn­arzt­be­su­che not­wen­dig, was auch für den Zahn­arzt einen höhe­ren Auf­wand bedeutet.

Manch­mal über­neh­men Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen einen Teil oder sogar die gan­zen Kos­ten, sofern eine Indi­ka­ti­on für kera­mi­schen Zahn­ersatz gege­ben ist. Wir wer­den Ihnen vor der Behand­lung einen trans­pa­ren­ten Heil- und Kos­ten­plan zukom­men las­sen. Die­sen kön­nen Sie Ihrer pri­va­ten Ver­si­che­rung vor­le­gen, damit sie Ihnen die genaue Höhe Ihres Zuschus­ses mit­tei­len kann.

Haben Sie noch Fra­gen zu Zahn­ersatz ganz ohne Metall? Falls ja, ver­ein­ba­ren Sie doch einen Ter­min mit uns. Ger­ne zei­gen wir Ihnen die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten und Alter­na­ti­ven auf – ganz unverbindlich.

Wuss­ten Sie übri­gens, dass Sie Ihren Zahn­ersatz bei uns güns­tig finan­zie­ren las­sen kön­nen, bei Bedarf sogar zinsfrei?

Kera­mik auch für Zahn­erhal­tung und Zahnrestauration

In einem erwei­ter­ten Sin­ne gehö­ren zu den metall­frei­en Ver­sor­gun­gen auch Kom­po­sit­fül­lun­gen und Inlays (Ein­la­ge­fül­lun­gen), auch wenn sie den Zahn nur „repa­rie­ren“ und nicht erset­zen. In moder­nen Zahn­arzt­pra­xen haben Kom­po­si­te und Ein­la­ge­fül­lun­gen aus Kera­mik (Inlays, Onlays, Over­lays) die bedenk­li­chen Amal­gam­fül­lun­gen schon längst abge­löst. Hier­zu kön­nen Sie mehr unter unse­ren Infor­ma­tio­nen zu „wei­ße Füllungen“erfahren.

FAQ

metall­frei­er Zahnersatz

Was sind Zahnkronen?

Zahn­kro­nen, kurz Kro­nen, sind zahn­far­be­ne Kap­pen, die über den zu behan­deln­den Zahn gestülpt wer­den und ihn in Form, Grö­ße und Funk­ti­on wiederherstellen. 

Wann sind Kro­nen notwendig?

In vie­len Fäl­len reicht die Zahn­sub­stanz nicht aus oder ist zu insta­bil, um Fül­lun­gen zu plat­zie­ren. Eine Kro­ne ist dann oft die ein­zi­ge Behandlungsoption.

Durch ihre Eigen­schaft, Zahn­de­fek­te abzu­de­cken und Zäh­ne zu stär­ken, haben Behand­lun­gen mit Zahn­kro­nen sowohl einen restau­ra­ti­ven als auch schüt­zen­den und ästhe­ti­schen Aspekt. Gera­de der schüt­zen­de Aspekt kann ist sehr wich­tig, da geschwäch­te Zäh­ne das Infek­ti­ons­ri­si­ko erhö­hen und die Ent­ste­hung von Par­odon­ti­tis und ande­ren Zahn­fleisch­erkran­kun­gen begüns­ti­gen. In fol­gen­den Fäl­len kann eine Ver­sor­gung mit Kro­nen ange­zeigt sein:

  • abge­bro­che­ne, ris­si­ge Zähne
  • ver­färb­te Zähne
  • wur­zel­be­han­del­te Zähne
  • spe­zi­el­le For­men des Zahn­ersat­zes (tele­s­ko­pie­ren­de Brücke)

Wel­che Arten von Zahn­kro­nen gibt es?

Je nach Art des Zahn­de­fek­tes kom­men unter­schied­li­chen Kro­nen­ar­ten zum Einsatz. 

Voll­kro­ne / Man­tel­kro­ne / Jacketkrone

Muss nahe­zu die kom­plet­te natür­li­che Zahn­kro­ne ersetzt wer­den, kommt die Voll­kro­ne zum Ein­satz. Sie wird von oben über den Zahn­stumpf gestülpt. Bleibt nach Prä­pa­ra­ti­on des Zahns nicht mehr als ein Stumpf übrig, spricht der Zahn­arzt auch von Man­tel­kro­ne, da der Stumpf in vol­ler Höhe und Brei­te von der Kro­ne umman­telt wird. Bestehen Man­tel­kro­nen aus Voll­ke­ra­mik, wer­den sie auch Jacket­kro­nen genannt.

Teil­kro­ne

Teil­kro­nen erset­zen nur bestimm­te Berei­che des Zahns. 

Stift­kro­nen

Selbst wenn im sicht­ba­ren Bereich fast kei­ne Zahn­hart­sub­stanz mehr übrig ist, besteht die Mög­lich­keit, einen betrof­fe­nen Zahn mit einer Kro­ne zu ver­sor­gen. Hier­für wird ein Stift in die Zahn­wur­zel ein­ge­bracht, an dem die Kro­ne befes­tigt wird.

Voll­guss­kro­ne

Voll­kro­nen wer­den als Gan­zes aus Metall, vor allem Gold gegos­sen. Sie eig­nen sich vor allem für den Backen­zahn­be­reich, da das Metall dort nicht sehr auf­fällt. Voll­guss­kro­nen sind sehr sta­bil und hal­ten sehr lange.

Ver­blend­kro­nen

Ver­blend­kro­nen sind Voll­guss­kro­nen, die mit einer spe­zi­el­len Ver­blend­ke­ra­mik oder einem Kunst­stoff ver­blen­det wer­den. Es besteht die Mög­lich­keit, nur die sicht­ba­re Sei­te oder die kom­plet­te Kro­ne zu ver­blen­den, wobei sich die Wahl der Ver­blend­far­be an den Nach­bar­zäh­nen ori­en­tiert. Ver­blend­kro­nen eig­nen sich gut für den Vor­der­zahn­be­reich und teil­wei­se auch den Seitenzahnbereich.

Tele­s­kop­kro­ne

Tele­s­kop­kro­nen sind kei­ne Kro­nen im klas­si­schen Sin­ne. Sie die­nen der siche­ren Ver­an­ke­rung einer her­aus­nehm­ba­ren Zahn­brü­cke auf zusätz­lich über­kron­ten natür­li­chen Zahn­stümp­fen oder auf Zahn­im­plan­ta­ten. Tele­s­ko­pie­ren­de Brü­cken und Tele­s­kop­p­ro­the­sen sind eine hoch­wer­ti­ge, kom­for­ta­ble Form des Zahnersatzes.

Implan­tat­kro­ne

Die Implan­tat­kro­ne kommt in der Implan­to­lo­gie zum Ein­satz. Sie bil­det zusam­men mit einem Abut­ment (Ver­bin­dungs­stück) den Über­bau der künst­li­chen Zahn­wur­zel aus Titan. 

Wie lan­ge dau­ert die Her­stel­lung einer Zahnkrone?

Nor­ma­ler­wei­se dau­ert es unge­fähr zwei Wochen, bis die Kro­ne fer­tig ist. Wäh­rend der Fer­ti­gungs­zeit ver­sor­gen wir Sie mit einem Pro­vi­so­ri­um, um Ihren prä­pa­rier­ten Zahn zu schüt­zen. Die pro­vi­so­ri­sche Kro­ne bie­tet aller­dings nicht den glei­chen Schutz wie die per­ma­nen­te Kro­ne. Sie ermög­licht es Ihnen aber, nor­mal zu essen.

Wie lan­ge dau­ert die Behand­lung mit einer Krone?

Das hängt von der Aus­gangs­si­tua­ti­on und der Anzahl der benö­tig­ten Zahn­kro­nen ab. Rech­nen Sie mit drei bis vier à 1 bis 2 Stunden.

Wel­che Mate­ria­li­en kom­men für die Zahn­kro­ne zum Einsatz?

Nor­ma­ler­wei­se dau­ert es unge­fähr zwei Wochen, bis die Kro­ne fer­tig ist. Wäh­rend der Fer­ti­gungs­zeit ver­sor­gen wir Sie mit einem Pro­vi­so­ri­um, um Ihren prä­pa­rier­ten Zahn zu schüt­zen. Die pro­vi­so­ri­sche Kro­ne bie­tet aller­dings nicht den glei­chen Schutz wie die per­ma­nen­te Kro­ne. Sie ermög­licht Ihnen aber, nor­mal zu essen.

Voll­ke­ra­mik

Kro­nen aus Voll­ke­ra­mik haben einen ähn­li­chen Licht­bre­chungs­fak­tor und nahe­zu die glei­che Perl­mutt-Optik wie natür­li­che Zäh­ne. Die Far­be voll­ke­ra­mi­scher Zahn­kro­nen kann außer­dem opti­mal an die Nach­bar­zäh­ne ange­passt wer­den. Sie sind die idea­le Lösung für den Frontzahnbereich.

Metall­kro­nen (Stahl­kro­ne, Titan­kro­ne, Goldkrone)

Metall­kro­nen sind sehr sta­bil und belast­bar.  Aus die­sem Grun­de und weil sie im Front­zahn­be­reich zu sehr auf­fal­len wür­den, set­zen wir sie vor allem im Backen­zahn­be­reich ein. 

Metall-Kera­mik-Kro­ne

Die Metall-Kera­mik-Kro­ne besteht aus einem Metall­kern mit Kera­mik­ver­blen­dung. Sie ist sehr sta­bil, aber nicht ganz so sta­bil wie eine rei­ne Metall­kro­ne. Mit Metall-Kera­mik-Kro­nen errei­chen wir sowohl im Vor­der- als auch Sei­ten­zahn­be­reich gute Ergeb­nis­se. Aller­dings kom­men sie an die Ästhe­tik voll­ke­ra­mi­scher Kro­nen nicht her­an. Bei Zahn­fleisch­rück­gang auf­grund von Par­odon­ti­tis besteht zudem das Risi­ko, dass der Metall­kern sicht­bar wird. Aus die­sen Grün­den set­zen wir Metall-Kera­mik-Kro­nen mög­lichst nur im Sei­ten­zahn­be­reich ein.

Kunst­stoff

Kunst­off­kro­nen wer­den meist als Pro­vi­so­ri­um eingesetzt.

Zir­kon­oxid

Zahn­far­be­ne Kro­nen aus der Hoch­leis­tungs­ke­ra­mik Zir­kon­oxid sind hoch­wer­tig, ästhe­tisch und auf­grund ihrer extre­men Belast­bar­keit auch für den Backen­zahn­be­reich geeig­net. In Ver­bin­dung mit einer licht­durch­läs­si­gen Kera­mik­ver­blen­dung bil­den Zir­kon­kro­nen einen her­vor­ra­gen­den Zahn­ersatz für den Front­zahn­be­reich. Die idea­le Kom­bi­na­ti­on aus Halt­bar­keit und Ästhe­tik hat aller­dings ihren Preis, der sich durch die Lang­le­big­keit von Zir­kon­kro­nen jedoch relativiert.

Wie lan­ge hal­ten Zahnkronen?

Das hängt vom ver­wen­de­ten Mate­ri­al und Kau­druck ab. Sie kön­nen von einer durch­schnitt­li­chen Lebens­dau­er von ca. 15 Jah­re aus­ge­hen. Zäh­ne­knir­scher soll­ten nachts eine Knir­scher­schie­ne tagen, um die Kro­ne zu scho­nen. Ver­mei­den Sie bit­te auch die fol­gen­de Ange­wohn­hei­ten, um die Lebens­dau­er Ihrer Kro­ne sowie Ihre all­ge­mei­ne Zahn­ge­sund­heit posi­tiv zu beeinflussen:

  • Auf den Fin­ger­nä­geln bei­ßen oder kauen
  • Zäh­ne oder Kie­fer stark zusammenbeißen
  • Auf Eis­wür­feln kauen

Wie pflegt man Sie?

Für Zahn­kro­nen gel­ten kei­ne beson­de­ren Zahn­hy­gie­ne­maß­nah­men. Eine gute Mund­hy­gie­ne ist jedoch gene­rell wich­tig, damit sich kei­ne bak­te­ri­el­len Zahn­be­lä­ge an den Kro­nen­rän­dern und in den Zahn­zwi­schen­räu­men abla­gern. Put­zen Sie sich zwei­mal täg­lich Ihre Zäh­ne. Mit Zahn­sei­de und Inter­den­tal­bürs­ten errei­chen Sie auch die Zahnzwischenräume.

Wenn Sie dann noch zwei­mal jähr­lich unser Pro­phy­la­xe-Ange­bot mit pro­fes­sio­nel­ler Zahn­rei­ni­gung nut­zen, kann kaum noch etwas schiefgehen. 

Was kos­ten Zahnkronen

Die Kos­ten für Zahn­kro­nen hän­gen von vie­len Fak­to­ren ab, unter ande­rem von der benö­tig­ten Anzahl und den ver­wen­de­ten Materialien. 

Über­nimmt die Kran­ken­kas­se die Kos­ten für die Zahn­kro­ne, und wie hoch ist der Eigenanteil?

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen zah­len einen Fest­zu­schuss zur Zahn­kro­ne. Der Eigen­an­teil kann je nach Vor­aus­set­zun­gen und ein­ge­setz­tem Mate­ri­al zwi­schen 400 und 800 Euro vari­ie­ren. All­er­gie gegen Zahn­kro­ne: Ist das möglich?

Falls es zu einer All­er­gie gegen eine Zahn­kro­ne kommt, han­delt es sich meist um eine Metall- oder Nickel­all­er­gie. Die­se kommt aber kaum vor. Im Fal­le einer All­er­gie, die wir auch aus­tes­ten kön­nen, bera­ten wir Sie ger­ne zu den mög­li­chen Alter­na­ti­ven wie zum Bei­spiel Kro­nen aus Zirkonoxid. 

Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es zu Zahnkronen?

Wenn wir Ihnen eine Kro­ne zum Zahn­erhalt vor­schla­gen, gibt es in der Regel kei­ne bes­se­re Alter­na­ti­ve. Nur wenn der Zahn­ver­fall noch nicht zu sehr fort­ge­schrit­ten ist, kön­nen wir Ihnen eine Alter­na­tiv­be­hand­lung anbie­ten, die dem Ziel dient, mög­lichst viel von Ihrer Zahn­sub­stanz zu erhalten.

Onlays
Onlays bede­cken einen gro­ßen Teil des Zahns, aber nicht den gan­zen. Die Fer­ti­gung und Anpas­sung von Onlays ver­langt dem Zahn­arzt ein hohes Maß an Fähig­kei­ten und Erfah­rung ab. Dr. Häcker hat bereits vie­le Pati­en­ten mit hoch­wer­ti­gen und funk­tio­na­len Onlays versorgt.

Fül­lun­gen
In eini­gen Fäl­len kön­nen wir Ihnen eine Fül­lung statt einer Kro­ne ein­set­zen, auch wenn die Zahn­kro­ne an die­ser Stel­le die bes­se­re Vari­an­te wäre. Bei gro­ßen Zahn­de­fek­ten sind Fül­lun­gen aller­dings kei­ne lang­fris­ti­ge Lösung. 

Pro­vi­so­ri­sche Zahn­kro­nen
Pro­vi­so­ri­sche Zahn­kro­nen, auch Lang­zeit­pro­vi­so­ri­en genannt, wer­den haupt­säch­lich ein­ge­setzt, um Biss­si­tua­tio­nen aus­zu­tes­ten oder die Ein­heil­zeit von Zahn­im­plan­ta­ten zu überbrücken.

Fra­gen oder Terminwunsch?

Haben Sie Fra­gen oder möch­ten einen Ter­min ver­ein­ba­ren. Dann fül­len Sie doch ein­fach das neben­ste­hen­de Kon­takt­for­mu­lar aus. Wir mel­den uns so bald wie mög­lich bei Ihnen. Natür­lich kön­nen Sie uns wäh­rend der Pra­xis­zei­ten auch direkt anrufen.

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