Zahnimplantate
in Asperg, Ludwigsburg und Umgebung
Sichere Implantologie für Ihr schönstes Lächeln
Die moderne Implantologie kennt viele Wege zu einem besseren Lebensgefühl. Wir, die Zahnarztpraxis Dr. Häcker in Asperg, möchten Ihnen helfen, den richtigen einzuschlagen. Mit Know-how, Fingerspitzengefühl, Respekt und den richtigen Zahnimplantaten verhelfen wir Ihnen zu schönen, neuen festsitzenden Zähnen.
Zahnimplantate verbessern die Gesundheit und Lebensqualität, verjüngen das Gesicht und lassen Sie zuversichtlicher in die Zukunft schauen. Ganz gleich, ob ein, mehrere oder alle Zähne ersetzt werden sollen: Die heute angewandten oralchirurgischen Techniken sind minimalinvasiv und ermöglichen eine sichere und „lückenlose“ Wiederherstellung Ihres Lächelns.
Unser Versprechen
Fachwissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen
Es erfordert viel Fachwissen und Erfahrung, um Implantate in den Kieferknochen einzusetzen. Fast immer lässt sich dieser Eingriff unter örtlicher Betäubung durchführen. Die Prothetik, also die künstlichen Kronen für die Einzelimplantate, passt er sorgfältig an Ihre natürliche Zahnfarbe an. Die Ergebnisse sind beeindruckend und Einzelzahnimplantate natürlichen Zähnen oft so ähnlich, dass es schwierig ist, sie voneinander zu unterscheiden.
Durch die Kombination
- neuester wissenschaftlicher Technologien wie die 3D-Implantologie
- mit den höchsten Standards ästhetischer Prothetik,
- Know-how und
- langjähriger Erfahrung
realisieren wir nachhaltige implantatgetragene Versorgungen, die Sie oft ein Leben lang begleiten und erfreuen werden.
Inzwischen kommen viele unserer Patienten sogar aus Asperg, Ludwigsburg und Umgebung in unsere implantologische Zahnarztpraxis, was uns sehr stolz macht. Bei Dr. Häcker, Zahnarzt für Implantologie in Asperg, sind auch Sie in den besten Händen.
Was ist ein Zahnimplantat?
Eine Definition
Zahnimplantate sind die perfekte Lösung für den Ersatz fehlender Zähne. Sie sind so langlebig und ästhetisch, dass sie gesunden, natürlichen Zähnen in fast nichts nachstehen. Anders als konventioneller Zahnersatz halten Implantate oft ein Leben lang und sind deshalb eine Investition fürs Leben.
Ein Implantat ist eine kleine Schraube aus körperverträglichen Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Dort übernimmt es die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. Im Laufe der Zeit heilt das Zahnimplantat in das umgebende Gewebe ein und wird ein fester, belastbarer Bestandteil des Knochens.
Nach Abschluss dieses Einheilungsprozesses (Osseointegration), der in der Regel 3 bis 6 Monate dauert, wird ein Abutment am Implantatpfosten angebracht. Das Abutment bildet die Schnittstelle zwischen dem Implantatkörper und dem sichtbaren Teil des Zahnersatzes (Suprakonstruktion).
Die Vorteile
von Implantaten
Die Zahnarztpraxis Dr. Häcker steht für moderne, substanzschonende Behandlungstechniken, die zu deutlich besseren Behandlungsergebnissen führen als die standardisierten Kassenleistungen.
- NMehr Lebensqualität
Implantate bedeuten ein besseres Lebensgefühl. Meist nehmen die Patienten sie gar nicht als Zahnersatz wahr. Auch wir selbst staunen immer noch, wie breit das Anwendungsspektrum von Zahnimplantaten ist und was wir mit ihnen alles erreichen können.
- NMedizinisch sinnvoll
Zahnimplantate sind auch unter dem Aspekt der Zahngesundheit sinnvoll, da sie die Kaukräfte auf den Kieferknochen übertragen. Durch dieses “Training” wird der Knochen so stimuliert, dass er sich nicht (weiter) zurückbilden kann. Werden fehlende Zähne nicht oder mit konventionellem Zahnersatz ersetzt, ist ein Knochenverlust jedoch nahezu unvermeidlich.
- NLängere Haltbarkeit
Konventionelle Brücken und Prothesen halten etwa 5 bis 10 Jahre, Implantate bei guter Pflege oft ein Leben lang.
- NHöherer Komfort
Implantate fühlen sich an wie natürliche Zähne und man behandelt sie auch so. Sie können sich ganz normal die Zähne putzen. Keine Peinlichkeiten beim Herausnehmen des “Gebisses” und kein Hantieren mit Haftcreme mehr.
- NNatürliches Aussehen
Zahnimplantate sehen sehr natürlich aus, besonders in Kombination mit ästhetischen Keramikkronen.
- NBessere Aussprache
Viele Träger von Zahnprothesen lispeln oder nuscheln, weil der Zahnersatz ungewohnt ist oder schlecht sitzt. Das kann bei Implantaten nicht passieren.
- NVolle Kaufunktion
Implantatgetragener Zahnersatz verursacht keinerlei Einschränkungen beim Beißen und Kauen. Ein knackiger Apfel oder ein Steak? Kein Problem.
- NLangfristiger Erhalt gesunder Kausubstanz
Für Implantate müssen keine gesunden Zähne beschliffen werde. Auch belastende Zugkräfte durch Klammern wie bei den Klammerprothesen entfallen.
- NVerbessertes Selbstwertgefühl
Sie werden sich mit Zahnersatz auf Implantaten genauso sicher und selbstbewusst fühlen wie mit gesunden natürlichen Zähnen.
Zahnimplantate
Der Behandlungsablauf
Vielleicht überlegen Sie gerade selbst, welcher Zahnersatz am besten für Sie geeignet ist, und sind auf der Suche nach Informationen auf unseren Webauftritt gestoßen. Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Entscheidungsfindung. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in der Implantologie kann Herr Dr. Häcker Sie umfassend darüber beraten, welche Optionen Ihnen offen stehen und welche davon am besten für Sie geeignet sind. Wir möchten, dass Ihr zukünftiger Zahnersatz so einzigartig ist wie Sie.
Implantat oder Brücke
Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung
Vielleicht überlegen Sie gerade selbst, welcher Zahnersatz am besten für Sie geeignet ist, und sind auf der Suche nach Informationen auf unseren Webauftritt gestoßen. Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Entscheidungsfindung. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in der Implantologie kann Herr Dr. Häcker Sie umfassend darüber beraten, welche Optionen Ihnen offen stehen und welche davon am besten für Sie geeignet sind. Wir möchten, dass Ihr zukünftiger Zahnersatz so einzigartig ist wie Sie.
FAQ Zahnimplantate
Häufige Fragen und Antworten zum Thema künstliche Zahnwurzeln
Wie sind Zahnimplantate aufgebaut?
Wenn wir von Implantaten sprechen, sind eigentlich die künstlichen Zahnwurzeln aus Titan gemeint. In der Umgangssprache hat sich der Begriff aber auch für die gesamte Konstruktion inklusive des Aufbaus etabliert.
Der sichtbare Teil des Zahnersatzes, die sogenannte “Supra-Konstruktion”, wird über spezielle Verbindungsstücke, Abutments genannt, fest mit den künstlichen Zahnwurzeln (Implantatkörpern) verbunden.
Welche Implantatarten gibt es?
Dr. Häcker ist spezialisiert auf Zahnimplantate aller Art, seien es Einzelzahnimplantate, implantatgetragene Brücken oder implantatgetragene Zahnprothesen.
Einzelzahnimplantate
Einzelzahnimplantate als Zahnersatzlösung eignen sich für Menschen, denen ein einzelner Zahn oder mehrere einzelne Zähne fehlen. Vor der Entwicklung von Zahnimplantaten wurde einzelne fehlende Zähne ausschließlich durch klassische Zahnbrücken ersetzt. Grundsätzlich stellt auch diese klassische Form des Zahnersatzes eine gute Versorgung dar. Allerdings sind diese Zahnbrücken auf die Unterstützung durch die Nachbarzähne angewiesen, an denen sie mithilfe von Zahnkronen befestigt werden. Um diese Brückenpfeiler für die Aufnahme der Zahnkronen passend zu machen, muss der Zahnarzt ein wenig von ihrer natürlichen, gesunden Zahnsubstanz entfernen. Zahnimplantate verfügen über einen Implantatpfosten, der als künstliche Zahnwurzel fungiert und fest im Kieferknochen verschraubt wird. Sie werden sie direkt in den Bereich der Zahnlücke eingesetzt, ohne dass die Nachbarzähne in Mitleidenschaft gezogen werden.
Implantatgetragene Brücken und Prothesen
Für viele Menschen kann der Verlust gleich mehrerer Zähne traumatisch sein, vor allem, wenn er sie plötzlich, etwa aufgrund eines Unfalls verliert. Mit implantatgetragenen Brücken und Prothesen (Vollbogen-Implantatbrücken) lassen sich gleich mehrere oder alle fehlenden Zähne ersetzen.
Folgende Implantattypenwerden besonders häufig eingesetzt:
- Enossale Implantate
Enossale Implantate gibt es in verschiedenen Formen. Häufig sind sie schrauben- oder zylinderförmig und bestehen in der Regel aus Titan. Sie werden im Kieferknochen platziert. - Implantate mit kleinem Durchmesser
Implantate mit kleinem Durchmesser eignen sich für enge Zahnlücken oder für Menschen mit allgemein kleinen Zähnen. Häufig ersetzen Sie Schneidezähne. - Mini-Implantate
Mini-Zahnimplantate setzen wir ein, um nachträglich den Halt von bestehenden Zahnprothesen zu verbessern.
Welche Indikationen gibt es?
Mit Implantaten stellen wir sowohl die Kaufunktion als auch das schöne Aussehen Ihres Kauapparates wieder her.
Implantate bildet die sichere Grundlage für die Befestigung von
- Einzelkronen,
- festen Zahnbrücken und sogar
- herausnehmbaren Zahnprothesen (Teilprothesen und Vollprothesen)
Bei den herausnehmbaren Varianten sprechen wir auch von kombiniertem Zahnersatz. Wussten Sie, dass sich mit Zahnimplantaten sogar der Sitz bereits bestehender Zahnprothesen verbessern lässt.
Welche Alternativen zur Implantatversorgung gibt es?
Implantate sind nicht die einzige Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen. Als Alternativen bieten sich je nach Indikation feste Zahnbrücken und herausnehmbare Teil- oder Vollprothesen an. Dabei handelt es sich um falsche Zähne, die an einem Metall- oder Kunststoffgerüst befestigt sind. Auch mit einem solchen Zahnersatz können wir zufriedenstellende Ergebnisse erreichen, sofern er mit Präzision gefertigt und angepasst wird. Wer jedoch einmal die Vorteile von Implantaten kennengelernt hat, wird sich immer wieder für sie entscheiden.
Sind Implantate auch für Kinder geeignet?
Zahnimplantate sind für die meisten Erwachsenen, jedoch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet, da ihr Kieferknochen noch wächst.
Welche Voraussetzungen gelten für Zahnimplantate?
Zahnimplantate dürfen nur in einen gesunden, entzündungsfreien Zahnhalteapparat mit einer ausreichenden Knochenangebot eingesetzt werden. Da hinter jedem Implantat sein kleiner operativer Eingriff steckt, ist es wichtig, dass sich der Patient einer guten Allgemeingesundheit erfreut.
Gibt es Kontraindikationen für Zahnimplantate?
- Unzureichendes Knochenangebot im Kiefer
- Schlechte Knochenqualität
- Knochenerkrankungen
- Erkrankungen der Mundschleimhaut
- Parodontitis
- Nicht eingestellter Diabetes Mellitus
- Herzerkrankungen
- Knochen- und Bindegewebserkrankungen
- erhöhte Blutungsneigung
- Titanallergie oder Titanunverträglichkeit
- Anatomie von Nervenästen oder Wurzeln bei den Nachbarzähnen
- kürzlich abgeschlossene Strahlentherapie
- Zähneknirschen (Bruxismus)
- Bissstörungen
- Nicht abgeschlossenes Kieferwachstum
- Schwangerschaft
Je nach Ausgangssituation kann es notwendig sein, zunächst die richtigen Voraussetzungen für Implantate zu schaffen. In unserer Zahnarztpraxis für Implantologie zählen der Knochenaufbau und die chirurgische Parodontitisbehandlung zu den häufigsten vorbereitenden Maßnahmen im Vorfeld einer Implantation. Bei anderen, nicht-zahnmedizinischen Vorerkrankungen hilft Ihnen der jeweilige Facharzt. Das „Laster Rauchen“ können nur Sie selbst aufgeben. Von uns kommt hierzu eine herzliche Ermunterung.
Ob Zahnimplantate für Sie infrage kommen, können wir Ihnen nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung sagen.
Was kosten Implantate?
Die Kosten für Zahnimplantate sind nicht von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt. Diese ersetzen nur den Anteil für die Standard-Versorgung. Bei den privaten Krankenkassen sowie bei Zahnzusatzversicherungen entscheidet der individuelle Vertrag über die Höhe des Zuschusses.
Die Behandlungskosten variieren in Abhängigkeit von der Anzahl der Implantate und der Komplexität der Behandlung. Wir können Ihnen Genaueres sagen, sobald Dr. Häcker Sie untersucht und Ihren individuellen Behandlungsplan mit Ihnen besprochen hat.
Wir empfehlen Ihnen, die langfristigen Vorteile von Implantaten und ihre lange Haltbarkeit im Auge zu behalten, wenn Sie über die Kosten für Zahnimplantate nachdenken.
Übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Implantate?
Die gesetzlichen Krankenkassen decken die Kosten für Implantate normalerweise nicht ab. Sie erstatten nur den Anteil für die Standardversorgung. Um Zahnimplantate zu versichern, bieten sich private Zahn-Zusatzversicherungen an. Neben anderen Extras leisten diese weitere Zuschüsse zu Implantaten oder implantatgetragenem Zahnersatz – je nach vertraglicher Vereinbarung auch komplett.
Kann ich Zahnimplantate bei Ihnen finanzieren?
Wir möchten übrigens nicht, dass unsere Patienten bei der Wahl Ihres Wunsch-Zahnersatzes Kompromisse machen müssen. Deshalb bieten wir Ihnen auf Wunsch günstige Finanzierungen an.
Denken Sie schon eine Weile über Zahnimplantate nach, sind aber noch zu keinem Ergebnis gekommen? Warum länger warten? Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung. Dr. Häcker bespricht mit Ihnen alle Optionen – vollkommen unverbindlich.
Wie lange dauert der Zahnimplantat-Eingriff
Das Einsetzen eines einzelnen Zahnimplantats dauert ca. 30 — 60 Minuten. Ungefähr 3 — 9 Monate nach der Osseointegration des Implantats kann es mit über bestimmte Verbindungselemente, Abutments genannt, einer Krone oder Brücke bestückt werden.
Wie schnell ist man nach der Implantat-OP wieder fit?
Die allermeisten Menschen erholen sich nach einer Implantat-OP sehr schnell. Zu Beginn können sich die Zahnimplantate etwas ungewohnt anfühlen. Auch leichte Schmerzen und/oder ein Ziehen kommen vor, die sich aber mit den Schmerzmitteln, die wir Ihnen mitgeben, leicht eindämmen lassen. Wie lange die Gewöhnung dauert, hängt ab vo
- Ihrer medizinischen Vorgeschichte,
- der Anzahl der Implantate und
- dem Zustand Ihres Knochens vor dem Eingriff
Ein vorheriger Knochenaufbau oder eine Zahnfleischtransplantation verlängern die Erholungsdauer. Im Durchschnitt dauert es aber nur ein paar Tage, bis Sie sich wieder fit fühlen. Die vollständige Heilung Ihres Kieferknochens und Ihres Zahnfleischs dauert ca. 3–6 Monate.
Sind künstliche Zahnwurzeln sicher?
Zahnimplantate dienen bereits seit über 30 Jahren als solide, sichere und komfortable Grundlage für Ersatzzähne. Sie werden aus Titan, einem biokompatiblen Material hergestellt. Biokompatibel bedeutet, dass der Körper das Material gut verträgt und Allergien dagegen fast nicht vorkommen. Sie dienen als solide und sichere Grundlage für Ersatzzähne.
Gibt es mögliche Risiken und Komplikationen?
Risiken und Komplikationen bei Zahnimplantaten sind sehr selten. Falls sie vorkommen, lassen sie sich leicht behandeln. Zu den möglichen Komplikationen gehören:
- Infektion
- Verletzungen oder Schäden an anderen Zähnen oder Blutgefäßen
- Verletzter Zahnnerv
- Sinusprobleme, wenn Oberkieferimplantate aufgrund einer nicht fachgerechten Implantation in Sinushöhlen ragen
Sind Zahnimplantate aus dem Ausland sicher?
Viele Patienten überlegen, sich aus Kostengründen Ihre Implantate im Ausland setzen zu lassen. Wir raten unseren Patienten grundsätzlich davon ab. Sie wissen dort nie,
- welche Qualifikation der Sie behandelnde Implantologe im Ausland hat,
- ob die eingesetzten Materialien den hohen deutschen Sicherheitsstandards entsprechen und
- ob Ihre individuelle Kiefersituation berücksichtigt wird.
Ein ästhetisch gutes und ein langfristig stabiles Implantationsergebnis kann nur durch ein systematisches Vorgehen gelingen, für das es mehrerer Behandlungstermine bedarf. Im Ausland muss es schnell gehen und eine effizienten Nachsorge sowie die Behandlung von postoperativen Problemen sind so kaum möglich.
Zahnärzte für Implantologie in Deutschland müssen strenge behördliche Auflagen erfüllen, um Zahnimplantate setzen zu dürfen.
Die zwei häufigsten Komplikationen einer unzureichenden Implantatversorgung im Ausland sind:
Entzündungen
Das Einsetzen eines Implantats ist ein chirurgischer Eingriff. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gilt es, so zu operieren, dass ein sehr geringes Infektionsrisiko besteht. Die häufigste Art der Infektion mit Zahnimplantaten ist die Periimplantitis, eine Art von Zahnfleischerkrankung, die zu Knochenschwund und Implantatversagen führen kann. Falls sich eine Periimplantitis als schwer behandelbar erweist, müssen möglicherweise Zähne und ein Teil Ihres Kieferknochens entfernt werden, um die Infektion zu stoppen.
Schlecht positionierte Implantate
Zahnimplantate müssen auf Ihren individuellen Kiefer zugeschnitten sein und präzise eingesetzt werden. Wenn ein Implantat nur leicht von seiner physiologischen Achse abweicht oder schlecht positioniert ist, entstehen leicht Kauprobleme und Schwierigkeiten bei der Implantatpflege. Chronische Geschwüre und Knochenabbau im Bereich falsch gesetzter Implantate sind keine Seltenheit. Achsenversetzte Implantate kann man nur noch entfernen und durch ein neues Implantat ersetzen.
Bereitet die Implantation Schmerzen?
Nach der Einheilung und einer kurzen Gewöhnungsdauer werden Sie Ihre Implantate nicht mehr als Fremdköprer wahrnehmen. Kleinere Beschwerden und leichte Schmerzen von bis zu einer Woche zu erwarten nach einer Implantat-OP sind vollkommen normal. Dagegen helfen entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente, die Ihnen die Zahnarztpraxis Dr. Häcker nach dem Eingriff mitgibt.
Wie lange halten Titanimplantate
Bei richtiger Pflege sollte Ihr Zahnimplantat ein Leben lang halten. Die Suprakonstruktion, also die künstliche Zahnkrone, Zahnbrücke oder Zahnprothese kann bei guter Pflege ein Leben lang halten.
Wie pflegt man künstliche Zahnwurzeln?
Eine gute Mundhygiene ist unerlässlich, um Implantatentzündungen zu vermeiden. Putzen Sie Ihre Zähne und Implantate gründlich mit einer mittelharten Zahnbürste, Zahnseide und/oder Interdentalbürsten. Bei einer gründlichen häuslichen Mundpflege und regelmäßiger Prophylaxe beim Zahnarzt werden Sie lange Freude an Ihren Implantaten haben.
Welche Alternativen gibt es für Implantatate?
Die häufigsten Alternativen für Zahnimplantate sind:
- Herausnehmbare Teilprothese (Kunststoff oder Metall)
- Herausnehmbare Totalprothese (Kunststoff oder Metall)
- Feste Zahnbrücken
- Maryland-Brücke (auch: Klebebrücke, Adhäsiv-Brücke)
Warum sind implantatgetragene Zahnprothesen besser als konventionelle Zahnprothesen?
Zahnimplantate halten langfristig Kieferknochen und Zahnfleisch gesund. Zudem sorgen sie für einen stabilen Biss und reproduzieren das ästhetische Erscheinungsbild der Zähne von allen Zahnersatz-Alternativen am besten. Konventioneller, nicht implantatgetragener Zahnersatz drückt hingegen auf die Schleimhaut und die darunterliegende Knochenhaut, was zum Abbau des Kieferkamms beiträgt. Als unmittelbare Folge können betroffene Patienten unter Umständen nicht mehr alle Nahrungsmittel problemlos verzehren. Werden hingegen die Kaukräfte durch Implantate direkt in den Knochen eingeleitet, bleibt das Knochenvolumen erhalten.
Dennoch sind Zahnprothesen, sofern Sie präzise gefertigt und korrekt angepasst wurden, eine gute Alternative in den Fällen, in denen aus verschiedenen Gründen keine Implantate infrage kommen. Die gilt vor allem für Menschen, die unter bestimmten Krankheiten leiden. Bei Patienten mit einem schwer einstellbaren Diabetes besteht die Gefahr, dass sich die Implantate nicht richtig im Knochen integrieren. Ähnliches gilt für Raucher, die es nicht schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Warum sind implantatgetragene Brücken vorteilhafter als konventionelle Zahnbrücken?
Implantatbrücken sind kostenintensiver als konventionelle Brücken. Da Implantate jedoch eine deutlich längere Lebensdauer haben haben, relativiert sich der höhere Preis wieder. Bei guter Pflege kann Ihre Implantatbrücke sehr lange, manchmal ein Leben lang halten. Wie bei den einfachen Prothesen kann es auch bei der “klassischen Zahnbrücke” zu einem Knochen- und Zahnfleischschwund kommen. Zu berücksichtigen ist auch der Zeitfaktor. Die Behandlungszeit für eine feste Brücke ohne Implantate beträgt wenige Wochen, während Sie bei implantatgetragenen Brücken oder Einzelimplantaten mit einer mehrmonatigen Behandlungszeit rechnen müssen.
Was passiert, wenn ich eine Zahnlücke nicht sofort schließen lasse?
Wenn Sie darauf verzichten, fehlende Zähne zu ersetzen, oder dies zu spät tun, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Knochenverlust im Bereich der Zahnlücke groß. Der meiste Knochenschwund – etwa 25% – tritt innerhalb des ersten Jahres nach Zahnverlust auf und schreitet anschließend fort. Falls Sie sich für Implantate entschieden haben und zu lange mit der Behandlung warten, benötigen Sie womöglich einen vorherigen Knochenaufbau. Dies verlängert die Einheildauer der Implantate und erhöht die Kosten. Durch den Knochenverlust werden die verbliebenen Zähne im Bereich der Lücke instabil. Außerdem wirkt sich ein Rückgang des Knochens negativ auf den Biss aus.
Haben Implantate Nachteile?
Zahnimplantate kosten mehr als konventionelle Brücken und Prothesen. Die Mehrkosten gegenüber herkömmlichem Zahnersatz werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Zudem erfordern Implantate einen starken, gesunden Kieferknochen.
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