Zahn­im­plan­ta­te

in Asperg, Lud­wigs­burg und Umgebung

Siche­re Implan­to­lo­gie für Ihr schöns­tes Lächeln

Die moder­ne Implan­to­lo­gie kennt vie­le Wege zu einem bes­se­ren Lebens­ge­fühl. Wir, die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Häcker in Asperg, möch­ten Ihnen hel­fen, den rich­ti­gen ein­zu­schla­gen. Mit Know-how, Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, Respekt und den rich­ti­gen Zahn­im­plan­ta­ten ver­hel­fen wir Ihnen zu schö­nen, neu­en fest­sit­zen­den Zähnen.

Zahn­im­plan­ta­te ver­bes­sern die Gesund­heit und Lebens­qua­li­tät, ver­jün­gen das Gesicht und las­sen Sie zuver­sicht­li­cher in die Zukunft schau­en. Ganz gleich, ob ein, meh­re­re oder alle Zäh­ne ersetzt wer­den sol­len: Die heu­te ange­wand­ten oral­chir­ur­gi­schen Tech­ni­ken sind mini­mal­in­va­siv und ermög­li­chen eine siche­re und „lücken­lo­se“ Wie­der­her­stel­lung Ihres Lächelns.

Unser Ver­spre­chen

Fach­wis­sen, Erfah­rung und Einfühlungsvermögen

Es erfor­dert viel Fach­wis­sen und Erfah­rung, um Implan­ta­te in den Kie­fer­kno­chen ein­zu­set­zen. Fast immer lässt sich die­ser Ein­griff unter ört­li­cher Betäu­bung durch­füh­ren. Die Pro­the­tik, also die künst­li­chen Kro­nen für die Ein­zel­im­plan­ta­te, passt er sorg­fäl­tig an Ihre natür­li­che Zahn­far­be an. Die Ergeb­nis­se sind beein­dru­ckend und Ein­zel­zahn­im­plan­ta­te natür­li­chen Zäh­nen oft so ähn­lich, dass es schwie­rig ist, sie von­ein­an­der zu unter­schei­den.  

Durch die Kombination 

  • neu­es­ter wis­sen­schaft­li­cher Tech­no­lo­gien wie die 3D-Implantologie 
  • mit den höchs­ten Stan­dards ästhe­ti­scher Prothetik,
  • Know-how und
  • lang­jäh­ri­ger Erfahrung

rea­li­sie­ren wir nach­hal­ti­ge implan­tat­ge­tra­ge­ne Ver­sor­gun­gen, die Sie oft ein Leben lang beglei­ten und erfreu­en werden. 

Inzwi­schen kom­men vie­le unse­rer Pati­en­ten sogar aus Asperg, Lud­wigs­burg und Umge­bung in unse­re implan­to­lo­gi­sche Zahn­arzt­pra­xis, was uns sehr stolz macht. Bei Dr. Häcker, Zahn­arzt für Implan­to­lo­gie in Asperg, sind auch Sie in den bes­ten Händen. 

Background_Weisheitszahn_Spezialist

Was ist ein Zahnimplantat?

Eine Defi­ni­ti­on

Zahn­im­plan­ta­te sind die per­fek­te Lösung für den Ersatz feh­len­der Zäh­ne. Sie sind so lang­le­big und ästhe­tisch, dass sie gesun­den, natür­li­chen Zäh­nen in fast nichts nach­ste­hen. Anders als kon­ven­tio­nel­ler Zahn­ersatz hal­ten Implan­ta­te oft ein Leben lang und sind des­halb eine Inves­ti­ti­on fürs Leben. 

Ein Implan­tat ist eine klei­ne Schrau­be aus kör­per­ver­träg­li­chen Titan, die in den Kie­fer­kno­chen ein­ge­setzt wird. Dort über­nimmt es die Funk­ti­on einer künst­li­chen Zahn­wur­zel. Im Lau­fe der Zeit heilt das Zahn­im­plan­tat in das umge­ben­de Gewe­be ein und wird ein fes­ter, belast­ba­rer Bestand­teil des Knochens. 

Nach Abschluss die­ses Ein­hei­lungs­pro­zes­ses (Osseo­in­te­gra­ti­on), der in der Regel 3 bis 6 Mona­te dau­ert, wird ein Abut­ment am Implan­tat­pfos­ten ange­bracht. Das Abut­ment bil­det die Schnitt­stel­le zwi­schen dem Implan­tat­kör­per und dem sicht­ba­ren Teil des Zahn­ersat­zes (Supra­kon­struk­ti­on).

Die Vor­tei­le

von Implan­ta­ten

Die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Häcker steht für moder­ne, sub­stanz­scho­nen­de Behand­lungs­tech­ni­ken, die zu deut­lich bes­se­ren Behand­lungs­er­geb­nis­sen füh­ren als die stan­dar­di­sier­ten Kassenleistungen.

  • NMehr Lebens­qua­li­tät

Implan­ta­te bedeu­ten ein bes­se­res Lebens­ge­fühl. Meist neh­men die Pati­en­ten sie gar nicht als Zahn­ersatz wahr. Auch wir selbst stau­nen immer noch, wie breit das Anwen­dungs­spek­trum von Zahn­im­plan­ta­ten ist und was wir mit ihnen alles errei­chen können.

  • NMedi­zi­nisch sinnvoll

Zahn­im­plan­ta­te sind auch unter dem Aspekt der Zahn­ge­sund­heit sinn­voll, da sie die Kau­kräf­te auf den Kie­fer­kno­chen über­tra­gen. Durch die­ses “Trai­ning” wird der Kno­chen so sti­mu­liert, dass er sich nicht (wei­ter) zurück­bil­den kann. Wer­den feh­len­de Zäh­ne nicht oder mit kon­ven­tio­nel­lem Zahn­ersatz ersetzt, ist ein Kno­chen­ver­lust jedoch nahe­zu unvermeidlich. 

  • NLän­ge­re Haltbarkeit

Kon­ven­tio­nel­le Brü­cken und Pro­the­sen hal­ten etwa 5 bis 10 Jah­re, Implan­ta­te bei guter Pfle­ge oft ein Leben lang.

  • NHöhe­rer Komfort

Implan­ta­te füh­len sich an wie natür­li­che Zäh­ne und man behan­delt sie auch so. Sie kön­nen sich ganz nor­mal die Zäh­ne put­zen. Kei­ne Pein­lich­kei­ten beim Her­aus­neh­men des “Gebis­ses” und kein Han­tie­ren mit Haft­creme mehr.

  • NNatür­li­ches Aussehen

Zahn­im­plan­ta­te sehen sehr natür­lich aus, beson­ders in Kom­bi­na­ti­on mit ästhe­ti­schen Keramikkronen. 

  • NBes­se­re Aussprache

Vie­le Trä­ger von Zahn­pro­the­sen lis­peln oder nuscheln, weil der Zahn­ersatz unge­wohnt ist oder schlecht sitzt. Das kann bei Implan­ta­ten nicht passieren.

  • NVol­le Kaufunktion

Implan­tat­ge­tra­ge­ner Zahn­ersatz ver­ur­sacht kei­ner­lei Ein­schrän­kun­gen beim Bei­ßen und Kau­en. Ein kna­cki­ger Apfel oder ein Steak? Kein Problem.

  • NLang­fris­ti­ger Erhalt gesun­der Kausubstanz

Für Implan­ta­te müs­sen kei­ne gesun­den Zäh­ne beschlif­fen wer­de. Auch belas­ten­de Zug­kräf­te durch Klam­mern wie bei den Klam­mer­pro­the­sen entfallen.

  • NVer­bes­ser­tes Selbstwertgefühl

    Sie wer­den sich mit Zahn­ersatz auf Implan­ta­ten genau­so sicher und selbst­be­wusst füh­len wie mit gesun­den natür­li­chen Zähnen. 

    Älteres Paar Weisheitszähne
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    Zahn­im­plan­ta­te

    Der Behand­lungs­ab­lauf

    Viel­leicht über­le­gen Sie gera­de selbst, wel­cher Zahn­ersatz am bes­ten für Sie geeig­net ist, und sind auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen auf unse­ren Web­auf­tritt gesto­ßen. Ger­ne unter­stüt­zen wir Sie per­sön­lich bei der Ent­schei­dungs­fin­dung. Auf­grund sei­ner lang­jäh­ri­gen Tätig­keit in der Implan­to­lo­gie kann Herr Dr. Häcker Sie umfas­send dar­über bera­ten, wel­che Optio­nen Ihnen offen ste­hen und wel­che davon am bes­ten für Sie geeig­net sind. Wir möch­ten, dass Ihr zukünf­ti­ger Zahn­ersatz so ein­zig­ar­tig ist wie Sie.

    1. Dia­gnos­tik und Rönt­gen (bei Bedarf mit DVT)

    Eine ein­ge­hen­de Dia­gnos­tik im Vor­feld einer Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung ist wich­tig aus meh­re­ren Gründen:

    Kor­rek­te Dia­gno­se: Eine gründ­li­che Unter­su­chung und Dia­gno­se stellt sicher, dass die Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung tat­säch­lich erfor­der­lich ist. Mög­li­cher­wei­se rührt der Schmerz oder das Zahn­pro­blem nicht von einer Ent­zün­dung her.

    Bestim­mung der Schwe­re des Pro­blems: Eine Dia­gno­se kann auch dabei hel­fen, die Schwe­re des Pro­blems zu bestim­men und zu ent­schei­den, ob eine Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung die bes­te Behand­lungs­op­ti­on ist.

    Iden­ti­fi­ka­ti­on mög­li­cher Kom­pli­ka­tio­nen: Mit einer gründ­li­chen Dia­gno­se las­sen sich sel­te­ne, mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen im Zusam­men­hang mit der Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung bereits im Vor­feld iden­ti­fi­zie­ren. So kön­nen ana­to­mi­sche Beson­der­hei­ten des Zahns die Behand­lung erschweren.

    Behand­lungs­pla­nung: Eine genaue Dia­gno­se erlaubt eine genaue, per­fekt auf den Pati­en­ten abge­stimm­te Behandlungsplanung.

    2. Lokal­an­äs­the­sie

    Die Lokal­an­äs­the­sie ist ein wich­ti­ger Bestand­teil einer Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung, um Sie vor Schmer­zen und Unan­nehm­lich­kei­ten wäh­rend der Behand­lung zu bewah­ren. Sie wird durch eine Injek­ti­on in die Nähe des zu behan­deln­den Zahns ver­ab­reicht. Der Wirk­stoff des Anäs­the­ti­kums betäubt den Bereich um den Zahn her­um und blo­ckiert vor­über­ge­hend die Schmerz­si­gna­le, die von den Ner­ven zum Gehirn gesen­det werden.

    Eine Lokal­an­äs­the­sie ermög­licht es Zahn­arzt Dr. Häcker, die Behand­lung effek­ti­ver durch­zu­füh­ren, da der Pati­ent still und ent­spannt bleibt. Dies wie­der­um kann poten­ti­el­le Kom­pli­ka­tio­nen reduzieren.

    3. Ent­fer­nen des ent­zün­de­ten Gewe­bes (der Pulpa)

    Zahn­arzt Dr. Häcker bohrt auf der Ober­sei­te des Zahns in der Nähe der Kau­flä­che ein klei­nes Loch in die Ober­flä­che des Zahns, um Zugang zum Wur­zel­ka­nal zu erhal­ten. Über die­sen Zugang ent­fernt er das innen­lie­gen­de Pul­pa­ge­we­be mit­hil­fe spe­zi­el­ler Instrumente.

    4. Maschi­nel­le Aufbereitung

    Nach Ent­fer­nung der Pul­pa erfolgt die maschi­nel­le Auf­be­rei­tung der Wur­zel­ka­nä­le. Hier­bei erfolgt eine stän­di­ge Kon­trol­le, der Auf­be­rei­tungs­län­ge mit­hil­fe der elek­tro­ni­schen Län­gen­mes­sung. Die maschi­nel­le Auf­be­rei­tung macht die Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung schnel­ler und effek­ti­ver als die manu­el­le Auf­be­rei­tung. Der Grund: moto­ri­sier­te Fei­len arbei­ten mit höhe­rer Dreh­zahl und grö­ße­rer Bewe­gungs­am­pli­tu­de. Hier­durch kön­nen die behan­del­ten Wur­zel­ka­nä­le bes­ser gerei­nigt und geformt wer­den. Auch das Risi­ko von Instru­men­ten­brü­chen ist gegen­über der maschi­nel­len Auf­be­rei­tung reduziert.

    In man­chen Fäl­len, etwa bei stark gekrümm­ten Wur­zel­ka­nä­len oder bei Zäh­nen mit kom­pli­zier­ten ana­to­mi­schen Struk­tu­ren, kann eine manu­el­le Wur­zel­ka­nal­auf­be­rei­tung den­noch bes­ser geeig­net sein. Dies ent­schei­det Dr. Häcker individuell.

    5. Ultra­schall­an­wen­dung

    Im nächs­ten Schritt erfolgt die ultra­schal­lak­ti­vier­te Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on der auf­be­rei­te­ten Wur­zel­ka­nä­le mit Spüllösungen.

    Die Lösung wird mit einer spe­zi­el­len Sprit­ze in den Wur­zel­ka­nal ein­ge­bracht und mit­tels Ultra­schall­ge­rät akti­viert. Das Ultra­schall­ge­rät erzeugt Schwin­gun­gen in der des­in­fi­zie­ren­den Lösung, wodurch die Lösung effek­tiv Bak­te­ri­en und Gewe­be­res­te entfernt.

    Wäh­rend der Ultra­schal­lak­ti­va­ti­on wer­den mikro­sko­pisch klei­ne Bläs­chen erzeugt, wel­che die Flüs­sig­keit im Wur­zel­ka­nal in Schwin­gung ver­set­zen. Die­se sor­gen dafür, dass die des­in­fi­zie­ren­de Lösung in jeden Win­kel und Spalt des Wur­zel­ka­nals gelangt und somit auch schwer zugäng­li­che Stel­len erreicht.

    Die­ser Pro­zess wird nor­ma­ler­wei­se meh­re­re Male wie­der­holt, um sicher­zu­stel­len, dass der Wur­zel­ka­nal gründ­lich gerei­nigt und des­in­fi­ziert ist. Die ultra­schal­lak­ti­vier­te Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on ist eine wich­ti­ge Ergän­zung zur manu­el­len Rei­ni­gung und Auf­be­rei­tung des Wur­zel­ka­nals und hilft, die Erfolgs­chan­cen der Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung zu verbessern.

    6. Medi­ka­men­tö­se Ein­la­ge (falls nötig)

    In eini­gen Fäl­len brin­gen wir vor der Wur­zel­ka­nal­fül­lung eine medi­ka­men­tö­se Ein­la­ge in den Zahn ein, um ihn nach einem ber­son­ders star­kern Ent­zün­dungs­ge­sche­hen zu beruhigen.

    7. Bak­te­ri­en­dich­te Ver­sie­ge­lung mit Guttapercha

    Für die bak­te­ri­en­dich­te Ver­sie­ge­lung der lee­ren Wur­zel­ka­nä­le ver­wen­den wir ein ther­mo­plas­ti­sches Mate­ri­al namens Guttapercha.

    Das Mate­ri­al wird erhitzt, bis es schmilzt, und dann in den Wur­zel­ka­nal ein­ge­bracht. Sobald es abkühlt, wird es hart und bil­det eine dich­te Bar­rie­re gegen Bakterien.

    8. Fül­lung oder Zahnkrone

    Etwa 12–24 Wochen nach der Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung ver­sor­gen wir den behan­del­ten Zahn mit einer Zahn­fül­lung oder einer Zahn­kro­ne, um ihn vor wei­te­ren Schä­den und Infek­tio­nen zu schüt­zen sowie sei­ne Funk­ti­on wiederherzustellen.

    Eine Fül­lung oder Zahn­kro­ne sta­bi­li­siert den Zahn und stellt sei­ne Struk­tur wie­der her. Wenn noch genü­gend eige­ne Zahn­sub­stanz vor­han­den ist, reicht eine Fül­lung. Häu­fig ist der Zahn jedoch stark geschwächt, wes­halb in den meis­ten fäl­len eine Zahn­kro­ne die bes­se­re Wahl ist

    Implan­tat oder Brücke

    Wir hel­fen Ihnen bei der Entscheidung

    Viel­leicht über­le­gen Sie gera­de selbst, wel­cher Zahn­ersatz am bes­ten für Sie geeig­net ist, und sind auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen auf unse­ren Web­auf­tritt gesto­ßen. Ger­ne unter­stüt­zen wir Sie per­sön­lich bei der Ent­schei­dungs­fin­dung. Auf­grund sei­ner lang­jäh­ri­gen Tätig­keit in der Implan­to­lo­gie kann Herr Dr. Häcker Sie umfas­send dar­über bera­ten, wel­che Optio­nen Ihnen offen ste­hen und wel­che davon am bes­ten für Sie geeig­net sind. Wir möch­ten, dass Ihr zukünf­ti­ger Zahn­ersatz so ein­zig­ar­tig ist wie Sie.

    FAQ Zahn­im­plan­ta­te

    Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten zum The­ma künst­li­che Zahnwurzeln

    Wie sind Zahn­im­plan­ta­te aufgebaut?

    Wenn wir von Implan­ta­ten spre­chen, sind eigent­lich die künst­li­chen Zahn­wur­zeln aus Titan gemeint. In der Umgangs­spra­che hat sich der Begriff aber auch für die gesam­te Kon­struk­ti­on inklu­si­ve des Auf­baus etabliert. 

    Der sicht­ba­re Teil des Zahn­ersat­zes, die soge­nann­te “Supra-Kon­struk­ti­on”, wird über spe­zi­el­le Ver­bin­dungs­stü­cke, Abut­ments genannt, fest mit den künst­li­chen Zahn­wur­zeln (Implan­tat­kör­pern) verbunden. 

    Wel­che Implan­tat­ar­ten gibt es?

    Dr. Häcker ist spe­zia­li­siert auf Zahn­im­plan­ta­te aller Art, sei­en es Ein­zel­zahn­im­plan­ta­te, implan­tat­ge­tra­ge­ne Brü­cken oder implan­tat­ge­tra­ge­ne Zahnprothesen.

    Ein­zel­zahn­im­plan­ta­te
    Ein­zel­zahn­im­plan­ta­te als Zahn­ersatz­lö­sung eig­nen sich für Men­schen, denen ein ein­zel­ner Zahn oder meh­re­re ein­zel­ne Zäh­ne feh­len. Vor der Ent­wick­lung von Zahn­im­plan­ta­ten wur­de ein­zel­ne feh­len­de Zäh­ne aus­schließ­lich durch klas­si­sche Zahn­brü­cken ersetzt. Grund­sätz­lich stellt auch die­se klas­si­sche Form des Zahn­ersat­zes eine gute Ver­sor­gung dar. Aller­dings sind die­se Zahn­brü­cken auf die Unter­stüt­zung durch die Nach­bar­zäh­ne ange­wie­sen, an denen sie mit­hil­fe von Zahn­kro­nen befes­tigt wer­den. Um die­se Brü­cken­pfei­ler für die Auf­nah­me der Zahn­kro­nen pas­send zu machen, muss der Zahn­arzt ein wenig von ihrer natür­li­chen, gesun­den Zahn­sub­stanz ent­fer­nen. Zahn­im­plan­ta­te ver­fü­gen über einen Implan­tat­pfos­ten, der als künst­li­che Zahn­wur­zel fun­giert und fest im Kie­fer­kno­chen ver­schraubt wird. Sie wer­den sie direkt in den Bereich der Zahn­lü­cke ein­ge­setzt, ohne dass die Nach­bar­zäh­ne in Mit­lei­den­schaft gezo­gen werden.

    Implan­tat­ge­tra­ge­ne Brü­cken und Prothesen

    Für vie­le Men­schen kann der Ver­lust gleich meh­re­rer Zäh­ne trau­ma­tisch sein, vor allem, wenn er sie plötz­lich, etwa auf­grund eines Unfalls ver­liert. Mit implan­tat­ge­tra­ge­nen Brü­cken und Pro­the­sen (Voll­bo­gen-Implan­tat­brü­cken) las­sen sich gleich meh­re­re oder alle feh­len­den Zäh­ne ersetzen.

    Fol­gen­de Implan­tat­ty­pen­wer­den beson­ders häu­fig eingesetzt:

    • Enos­sa­le Implan­ta­te
      Enos­sa­le Implan­ta­te gibt es in ver­schie­de­nen For­men. Häu­fig sind sie schrau­ben- oder zylin­der­för­mig und bestehen in der Regel aus Titan. Sie wer­den im Kie­fer­kno­chen platziert.
    • Implan­ta­te mit klei­nem Durch­mes­ser
      Implan­ta­te mit klei­nem Durch­mes­ser eig­nen sich für enge Zahn­lü­cken oder für Men­schen mit all­ge­mein klei­nen Zäh­nen. Häu­fig erset­zen Sie Schneidezähne.
    • Mini-Implan­ta­te
      Mini-Zahn­im­plan­ta­te set­zen wir ein, um nach­träg­lich den Halt von bestehen­den Zahn­pro­the­sen zu verbessern. 

     

     

     

    Wel­che Indi­ka­tio­nen gibt es?

    Mit Implan­ta­ten stel­len wir sowohl die Kau­funk­ti­on als auch das schö­ne Aus­se­hen Ihres Kau­ap­pa­ra­tes wie­der her.

    Implan­ta­te bil­det die siche­re Grund­la­ge für die Befes­ti­gung von 

    • Ein­zel­kro­nen, 
    • fes­ten Zahn­brü­cken und sogar 
    • her­aus­nehm­ba­ren Zahn­pro­the­sen (Teil­pro­the­sen und Vollprothesen)

    Bei den her­aus­nehm­ba­ren Vari­an­ten spre­chen wir auch von kom­bi­nier­tem Zahn­ersatz. Wuss­ten Sie, dass sich mit Zahn­im­plan­ta­ten sogar der Sitz bereits bestehen­der Zahn­pro­the­sen ver­bes­sern lässt. 

    Wel­che Alter­na­ti­ven zur Implan­tat­ver­sor­gung gibt es?

    Implan­ta­te sind nicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit, feh­len­de Zäh­ne zu erset­zen. Als Alter­na­ti­ven bie­ten sich je nach Indi­ka­ti­on fes­te Zahn­brü­cken und her­aus­nehm­ba­re Teil- oder Voll­pro­the­sen an. Dabei han­delt es sich um fal­sche Zäh­ne, die an einem Metall- oder Kunst­stoff­ge­rüst befes­tigt sind. Auch mit einem sol­chen Zahn­ersatz kön­nen wir zufrie­den­stel­len­de Ergeb­nis­se errei­chen, sofern er mit Prä­zi­si­on gefer­tigt und ange­passt wird. Wer jedoch ein­mal die Vor­tei­le von Implan­ta­ten ken­nen­ge­lernt hat, wird sich immer wie­der für sie entscheiden.

    Sind Implan­ta­te auch für Kin­der geeignet?

    Zahn­im­plan­ta­te sind für die meis­ten Erwach­se­nen, jedoch nicht für Kin­der und Jugend­li­che unter 18 Jah­ren geeig­net, da ihr Kie­fer­kno­chen noch wächst. 

    Wel­che Vor­aus­set­zun­gen gel­ten für Zahnimplantate?

    Zahn­im­plan­ta­te dür­fen nur in einen gesun­den, ent­zün­dungs­frei­en Zahn­hal­te­ap­pa­rat mit einer aus­rei­chen­den Kno­chen­an­ge­bot ein­ge­setzt wer­den. Da hin­ter jedem Implan­tat sein klei­ner ope­ra­ti­ver Ein­griff steckt, ist es wich­tig, dass sich der Pati­ent einer guten All­ge­mein­ge­sund­heit erfreut.

    Gibt es Kon­tra­in­di­ka­tio­nen für Zahnimplantate?

    • Unzu­rei­chen­des Kno­chen­an­ge­bot im Kiefer
    • Schlech­te Knochenqualität
    • Kno­chen­er­kran­kun­gen
    • Erkran­kun­gen der Mundschleimhaut
    • Par­odon­ti­tis
    • Nicht ein­ge­stell­ter Dia­be­tes Mellitus
    • Herz­er­kran­kun­gen
    • Kno­chen- und Bindegewebserkrankungen
    • erhöh­te Blutungsneigung
    • Titanall­er­gie oder Titanunverträglichkeit
    • Ana­to­mie von Ner­ven­äs­ten oder Wur­zeln bei den Nachbarzähnen
    • kürz­lich abge­schlos­se­ne Strahlentherapie
    • Zäh­ne­knir­schen (Bru­xis­mus)
    • Biss­stö­run­gen
    • Nicht abge­schlos­se­nes Kieferwachstum
    • Schwan­ger­schaft

    Je nach Aus­gangs­si­tua­ti­on kann es not­wen­dig sein, zunächst die rich­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen für Implan­ta­te zu schaf­fen. In unse­rer Zahn­arzt­pra­xis für Implan­to­lo­gie zäh­len der Kno­chen­auf­bau und die chir­ur­gi­sche Par­odon­ti­tis­be­hand­lung zu den häu­figs­ten vor­be­rei­ten­den Maß­nah­men im Vor­feld einer Implan­ta­ti­on. Bei ande­ren, nicht-zahn­me­di­zi­ni­schen Vor­er­kran­kun­gen hilft Ihnen der jewei­li­ge Fach­arzt. Das „Las­ter Rau­chen“ kön­nen nur Sie selbst auf­ge­ben. Von uns kommt hier­zu eine herz­li­che Ermunterung.

    Ob Zahn­im­plan­ta­te für Sie infra­ge kom­men, kön­nen wir Ihnen nach einer aus­führ­li­chen Ana­mne­se und Unter­su­chung sagen.

    Was kos­ten Implantate?

    Die Kos­ten für Zahn­im­plan­ta­te sind nicht von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen abge­deckt. Die­se erset­zen nur den Anteil für die Stan­dard-Ver­sor­gung. Bei den pri­va­ten Kran­ken­kas­sen sowie bei Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen ent­schei­det der indi­vi­du­el­le Ver­trag über die Höhe des Zuschusses.

    Die Behand­lungs­kos­ten vari­ie­ren in Abhän­gig­keit von der Anzahl der Implan­ta­te und der Kom­ple­xi­tät der Behand­lung. Wir kön­nen Ihnen Genaue­res sagen, sobald Dr. Häcker Sie unter­sucht und Ihren indi­vi­du­el­len Behand­lungs­plan mit Ihnen bespro­chen hat.

    Wir emp­feh­len Ihnen, die lang­fris­ti­gen Vor­tei­le von Implan­ta­ten und ihre lan­ge Halt­bar­keit im Auge zu behal­ten, wenn Sie über die Kos­ten für Zahn­im­plan­ta­te nachdenken. 

    Über­neh­men die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen die Kos­ten für Implantate?

    Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen decken die Kos­ten für Implan­ta­te nor­ma­ler­wei­se nicht ab. Sie erstat­ten nur den Anteil für die Stan­dard­ver­sor­gung. Um Zahn­im­plan­ta­te zu ver­si­chern, bie­ten sich pri­va­te Zahn-Zusatz­ver­si­che­run­gen an. Neben ande­ren Extras leis­ten die­se wei­te­re Zuschüs­se zu Implan­ta­ten oder implan­tat­ge­tra­ge­nem Zahn­ersatz – je nach ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­rung auch komplett. 

    Kann ich Zahn­im­plan­ta­te bei Ihnen finanzieren?

    Wir möch­ten übri­gens nicht, dass unse­re Pati­en­ten bei der Wahl Ihres Wunsch-Zahn­ersat­zes Kom­pro­mis­se machen müs­sen. Des­halb bie­ten wir Ihnen auf Wunsch güns­ti­ge Finan­zie­run­gen an.

    Den­ken Sie schon eine Wei­le über Zahn­im­plan­ta­te nach, sind aber noch zu kei­nem Ergeb­nis gekom­men? War­um län­ger war­ten? Set­zen Sie sich ein­fach mit uns in Ver­bin­dung. Dr. Häcker bespricht mit Ihnen alle Optio­nen – voll­kom­men unverbindlich.

    Wie lan­ge dau­ert der Zahnimplantat-Eingriff

    Das Ein­set­zen eines ein­zel­nen Zahn­im­plan­tats dau­ert ca. 30 — 60 Minu­ten. Unge­fähr 3 — 9 Mona­te nach der Osseo­in­te­gra­ti­on des Implan­tats kann es mit über bestimm­te Ver­bin­dungs­ele­men­te, Abut­ments genannt, einer Kro­ne oder Brü­cke bestückt werden. 

    Wie schnell ist man nach der Implan­tat-OP wie­der fit?

    Die aller­meis­ten Men­schen erho­len sich nach einer Implan­tat-OP sehr schnell. Zu Beginn kön­nen sich die Zahn­im­plan­ta­te etwas unge­wohnt anfüh­len. Auch leich­te Schmer­zen und/oder ein Zie­hen kom­men vor, die sich aber mit den Schmerz­mit­teln, die wir Ihnen mit­ge­ben, leicht ein­däm­men las­sen. Wie lan­ge die Gewöh­nung dau­ert, hängt ab vo

    • Ihrer medi­zi­ni­schen Vorgeschichte,
    • der Anzahl der Implan­ta­te und
    • dem Zustand Ihres Kno­chens vor dem Eingriff

    Ein vor­he­ri­ger Kno­chen­auf­bau oder eine Zahn­fleisch­trans­plan­ta­ti­on ver­län­gern die Erho­lungs­dau­er. Im Durch­schnitt dau­ert es aber nur ein paar Tage, bis Sie sich wie­der fit füh­len. Die voll­stän­di­ge Hei­lung Ihres Kie­fer­kno­chens und Ihres Zahn­fleischs dau­ert ca. 3–6 Monate.

    Sind künst­li­che Zahn­wur­zeln sicher?

    Zahn­im­plan­ta­te die­nen bereits seit über 30 Jah­ren als soli­de, siche­re und kom­for­ta­ble Grund­la­ge für Ersatz­zäh­ne. Sie wer­den aus Titan, einem bio­kom­pa­ti­blen Mate­ri­al her­ge­stellt. Bio­kom­pa­ti­bel bedeu­tet, dass der Kör­per das Mate­ri­al gut ver­trägt und All­er­gien dage­gen fast nicht vor­kom­men. Sie die­nen als soli­de und siche­re Grund­la­ge für Ersatzzähne.

    Gibt es mög­li­che Risi­ken und Komplikationen?

    Risi­ken und Kom­pli­ka­tio­nen bei Zahn­im­plan­ta­ten sind sehr sel­ten. Falls sie vor­kom­men, las­sen sie sich leicht behan­deln. Zu den mög­li­chen Kom­pli­ka­tio­nen gehören:

    • Infek­ti­on
    • Ver­let­zun­gen oder Schä­den an ande­ren Zäh­nen oder Blutgefäßen
    • Ver­letz­ter Zahnnerv
    • Sinus­pro­ble­me, wenn Ober­kie­fer­im­plan­ta­te auf­grund einer nicht fach­ge­rech­ten Implan­ta­ti­on in Sinus­höh­len ragen

    Sind Zahn­im­plan­ta­te aus dem Aus­land sicher?

    Vie­le Pati­en­ten über­le­gen, sich aus Kos­ten­grün­den Ihre Implan­ta­te im Aus­land set­zen zu las­sen. Wir raten unse­ren Pati­en­ten grund­sätz­lich davon ab. Sie wis­sen dort nie, 

    • wel­che Qua­li­fi­ka­ti­on der Sie behan­deln­de Implan­to­lo­ge im Aus­land hat,
    • ob die ein­ge­setz­ten Mate­ria­li­en den hohen deut­schen Sicher­heits­stan­dards ent­spre­chen und
    • ob Ihre indi­vi­du­el­le Kie­fer­si­tua­ti­on berück­sich­tigt wird.

    Ein ästhe­tisch gutes und ein lang­fris­tig sta­bi­les Implan­ta­ti­ons­er­geb­nis kann nur durch ein sys­te­ma­ti­sches Vor­ge­hen gelin­gen, für das es meh­re­rer Behand­lungs­ter­mi­ne bedarf. Im Aus­land muss es schnell gehen und eine effi­zi­en­ten Nach­sor­ge sowie die Behand­lung von post­ope­ra­ti­ven Pro­ble­men sind so kaum möglich. 

    Zahn­ärz­te für Implan­to­lo­gie in Deutsch­land müs­sen stren­ge behörd­li­che Auf­la­gen erfül­len, um Zahn­im­plan­ta­te set­zen zu dürfen. 

    Die zwei häu­figs­ten Kom­pli­ka­tio­nen einer unzu­rei­chen­den Implan­tat­ver­sor­gung im Aus­land sind:

    Ent­zün­dun­gen
    Das Ein­set­zen eines Implan­tats ist ein chir­ur­gi­scher Ein­griff. Wie bei jedem chir­ur­gi­schen Ein­griff gilt es, so zu ope­rie­ren, dass ein sehr gerin­ges Infek­ti­ons­ri­si­ko besteht. Die häu­figs­te Art der Infek­ti­on mit Zahn­im­plan­ta­ten ist die Peri­im­plan­ti­tis, eine Art von Zahn­fleisch­erkran­kung, die zu Kno­chen­schwund und Implan­tat­ver­sa­gen füh­ren kann. Falls sich eine Peri­im­plan­ti­tis als schwer behan­del­bar erweist, müs­sen mög­li­cher­wei­se Zäh­ne und ein Teil Ihres Kie­fer­kno­chens ent­fernt wer­den, um die Infek­ti­on zu stoppen. 

    Schlecht posi­tio­nier­te Implan­ta­te
    Zahn­im­plan­ta­te müs­sen auf Ihren indi­vi­du­el­len Kie­fer zuge­schnit­ten sein und prä­zi­se ein­ge­setzt wer­den. Wenn ein Implan­tat nur leicht von sei­ner phy­sio­lo­gi­schen Ach­se abweicht oder schlecht posi­tio­niert ist, ent­ste­hen leicht Kau­pro­ble­me und Schwie­rig­kei­ten bei der Implan­tat­pfle­ge. Chro­ni­sche Geschwü­re und Kno­chen­ab­bau im Bereich falsch gesetz­ter Implan­ta­te sind kei­ne Sel­ten­heit. Ach­sen­ver­setz­te Implan­ta­te kann man nur noch ent­fer­nen und durch ein neu­es Implan­tat ersetzen.

    Berei­tet die Implan­ta­ti­on Schmerzen?

    Nach der Ein­hei­lung und einer kur­zen Gewöh­nungs­dau­er wer­den Sie Ihre Implan­ta­te nicht mehr als Fremd­köprer wahr­neh­men. Klei­ne­re Beschwer­den und leich­te Schmer­zen von bis zu einer Woche zu erwar­ten nach einer Implan­tat-OP sind voll­kom­men nor­mal. Dage­gen hel­fen ent­zün­dungs­hem­men­de und schmerz­stil­len­de Medi­ka­men­te, die Ihnen die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Häcker nach dem Ein­griff mitgibt. 

    Wie lan­ge hal­ten Titanimplantate

    Bei rich­ti­ger Pfle­ge soll­te Ihr Zahn­im­plan­tat ein Leben lang hal­ten. Die Supra­kon­struk­ti­on, also die künst­li­che Zahn­kro­ne, Zahn­brü­cke oder Zahn­pro­the­se kann bei guter Pfle­ge ein Leben lang halten. 

    Wie pflegt man künst­li­che Zahnwurzeln?

    Eine gute Mund­hy­gie­ne ist uner­läss­lich, um Implan­tat­ent­zün­dun­gen zu ver­mei­den. Put­zen Sie Ihre Zäh­ne und Implan­ta­te gründ­lich mit einer mit­tel­har­ten Zahn­bürs­te, Zahn­sei­de und/oder Inter­den­tal­bürs­ten. Bei einer gründ­li­chen häus­li­chen Mund­pfle­ge und regel­mä­ßi­ger Pro­phy­la­xe beim Zahn­arzt wer­den Sie lan­ge Freu­de an Ihren Implan­ta­ten haben.

    Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es für Implantatate?

    Die häu­figs­ten Alter­na­ti­ven für Zahn­im­plan­ta­te sind:

    • Her­aus­nehm­ba­re Teil­pro­the­se (Kunst­stoff oder Metall)
    • Her­aus­nehm­ba­re Total­pro­the­se (Kunst­stoff oder Metall)
    • Fes­te Zahnbrücken
    • Mary­land-Brü­cke (auch: Kle­be­brü­cke, Adhäsiv-Brücke)

    War­um sind implan­tat­ge­tra­ge­ne Zahn­pro­the­sen bes­ser als kon­ven­tio­nel­le Zahnprothesen?

    Zahn­im­plan­ta­te hal­ten lang­fris­tig Kie­fer­kno­chen und Zahn­fleisch gesund. Zudem sor­gen sie für einen sta­bi­len Biss und repro­du­zie­ren das ästhe­ti­sche Erschei­nungs­bild der Zäh­ne von allen Zahn­ersatz-Alter­na­ti­ven am bes­ten. Kon­ven­tio­nel­ler, nicht implan­tat­ge­tra­ge­ner Zahn­ersatz drückt hin­ge­gen auf die Schleim­haut und  die dar­un­ter­lie­gen­de Kno­chen­haut, was zum Abbau des Kie­fer­kamms bei­trägt. Als unmit­tel­ba­re Fol­ge kön­nen betrof­fe­ne Pati­en­ten unter Umstän­den nicht mehr alle Nah­rungs­mit­tel pro­blem­los ver­zeh­ren. Wer­den hin­ge­gen die Kau­kräf­te durch Implan­ta­te direkt in den Kno­chen ein­ge­lei­tet, bleibt das Kno­chen­vo­lu­men erhalten. 

    Den­noch sind Zahn­pro­the­sen, sofern Sie prä­zi­se gefer­tigt und kor­rekt ange­passt wur­den, eine gute Alter­na­ti­ve in den Fäl­len, in denen aus ver­schie­de­nen Grün­den kei­ne Implan­ta­te infra­ge kom­men. Die gilt vor allem für Men­schen, die unter bestimm­ten Krank­hei­ten lei­den. Bei Pati­en­ten mit einem schwer ein­stell­ba­ren Dia­be­tes besteht die Gefahr, dass sich die Implan­ta­te nicht rich­tig im Kno­chen inte­grie­ren. Ähn­li­ches gilt für Rau­cher, die es nicht schaf­fen, mit dem Rau­chen aufzuhören.

    War­um sind implan­tat­ge­tra­ge­ne Brü­cken vor­teil­haf­ter als kon­ven­tio­nel­le Zahnbrücken?

    Implan­tat­brü­cken sind kos­ten­in­ten­si­ver als kon­ven­tio­nel­le Brü­cken. Da Implan­ta­te jedoch eine deut­lich län­ge­re Lebens­dau­er haben haben, rela­ti­viert sich der höhe­re Preis wie­der. Bei guter Pfle­ge kann Ihre Implan­tat­brü­cke  sehr lan­ge, manch­mal ein Leben lang hal­ten. Wie bei den ein­fa­chen Pro­the­sen kann es auch bei der “klas­si­schen Zahn­brü­cke” zu einem Kno­chen- und Zahn­fleisch­schwund kom­men. Zu berück­sich­ti­gen ist auch der Zeit­fak­tor. Die Behand­lungs­zeit für eine fes­te Brü­cke ohne Implan­ta­te beträgt weni­ge Wochen,  wäh­rend Sie bei implan­tat­ge­tra­ge­nen Brü­cken oder Ein­zel­im­plan­ta­ten mit einer mehr­mo­na­ti­gen Behand­lungs­zeit rech­nen müssen. 

    Was pas­siert, wenn ich eine Zahn­lü­cke nicht sofort schlie­ßen lasse?

    Wenn Sie dar­auf ver­zich­ten, feh­len­de Zäh­ne zu erset­zen, oder dies zu spät tun, ist die Wahr­schein­lich­keit für einen Kno­chen­ver­lust im Bereich der Zahn­lü­cke groß. Der meis­te Kno­chen­schwund – etwa 25% – tritt inner­halb des ers­ten Jah­res nach Zahn­ver­lust auf und schrei­tet anschlie­ßend fort. Falls Sie sich für Implan­ta­te ent­schie­den haben und zu lan­ge mit der Behand­lung war­ten, benö­ti­gen Sie womög­lich einen vor­he­ri­gen Kno­chen­auf­bau. Dies ver­län­gert die Ein­heil­dau­er der Implan­ta­te und erhöht die Kos­ten. Durch den Kno­chen­ver­lust wer­den die ver­blie­be­nen Zäh­ne im Bereich der Lücke insta­bil. Außer­dem wirkt sich ein Rück­gang des Kno­chens nega­tiv auf den Biss aus. 

    Haben Implan­ta­te Nachteile?

    Zahn­im­plan­ta­te kos­ten mehr als kon­ven­tio­nel­le Brü­cken und Pro­the­sen. Die Mehr­kos­ten gegen­über her­kömm­li­chem Zahn­ersatz wer­den von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen nicht über­nom­men. Zudem erfor­dern Implan­ta­te einen star­ken, gesun­den Kieferknochen. 

    Fra­gen oder Terminwunsch?

    Haben Sie Fra­gen oder möch­ten einen Ter­min ver­ein­ba­ren. Dann fül­len Sie doch ein­fach das neben­ste­hen­de Kon­takt­for­mu­lar aus. Wir mel­den uns so bald wie mög­lich bei Ihnen. Natür­lich kön­nen Sie uns wäh­rend der Pra­xis­zei­ten auch direkt anrufen.

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